Aktuell am Spielplan


Wir spielen

 

DER KLEINE PRINZ 

von Antoine de Saint-Exúpery

Der Kleine Prinz                              Stefanie ELIAS

                                                           Fanny GMACHL (Schulvorstellungen)

Der Pilot                                           Thomas BAUER

Erzählerin                                         Andrea NITSCHE

(Blume, Schlange, Fuchs u.a.)

Erzähler                                            Helmut MAIERHOFER

(König, Geograph u.a.)                   Andreas SEIDL (Schulvorstellungen)

 

Bühne                                               Peter W. Hochegger/  Erwin BAIL

Kostüme                                           Petra TEUFELSBAUER

Bilder                                                Robert KNIEFACZ 

Regie                                                 Peter W. HOCHEGGER

DER KLEINE PRINZ

von Antoine de Saint-Exupéry

gehört seit seiner Entstehung im Jahr 1943 zu den schönsten, feinsinnigsten und weisesten Kinderbüchern.

Der kleine Prinz, der von Planeten zu Planeten reist, um das Universum kennenzulernen, hat schon viele Generationen begeistert. Mit seiner aufgeschlossenen Neugier und Unvoreingenommenheit entlarvt er sinnentleerte Tätigkeiten und Berufe, Anordnungen und Gewohnheiten, die niemandem nützlich sind. Er hinterfragt die Sinnhaftigkeit am Festhalten an Macht und Geld, Herrschen und Verwalten, Abgrenzung und Isolation.

Der Kleine Prinz sucht lieber einen Freund, Solidarität, Toleranz und die Anerkennung aller Lebewesen in einer großen, vorurteilsfreien Gemeinschaft.

 

Themen, die gerade in unserer heutigen, oft unsolidarischen, nach Gewinn strebenden Gesellschaft, die sich vom Unbekannten eher bedroht als angezogen fühlt, immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Wir präsentieren eine Bühnenfassung, die sowohl junge als auch junggebliebene Menschen ansprechen soll.

Für Kinder ist diese Aufführung ein zauberhaftes Märchen, für Erwachsene eine Geschichte mit philosophischem Hintergrund.

 

Wir wollen mit DER KLEINE PRINZEN – ohne erhobenen Zeigefinger - die Fantasie der Kinder und Jugendlichen anregen,

sich über die Welt und die Art, wie wir Menschen mit ihr und miteinander umgehen, Gedanken zu machen.

Sie sollen sich überlegen, wie sie sich ihre Zukunft auf unserem und vor allem ihrem künftigen Planeten vorstellen.

Unsere Gesellschaft braucht mehr Solidarität, mehr Verantwortungsgefühl füreinander.

Die Stärkeren müssen den Schwächeren helfen – und sie werden dadurch auch von den Schwächeren lernen.

Gemeinsam erworbene Erfolge sind nachhaltiger und machen mehr Freude, als allein erkämpfte.

Am Gipfel des Erfolgs, wie auch des Reichtums kann man ganz schön einsam werden,

wenn man den Erfolg und den Reichtum nicht teilen kann und will.

Wir Menschen brauchen einander. Wir müssen also umdenken lernen.

 

Und dieses Umdenken beginnt am besten bei den Kindern.


 

OFFENE ZWEIERBEZIEHUNG
von Dario Fo und Franca Rame
 

OFFENE ZWEIERBEZIEHUNG

beschreibt auf satirisch-humorvolle Weise den ewigen K(r)ampf der Geschlechter innerhalb einer Beziehung 

und das ständige Suchen nach Liebe, Leidenschaft, Sexualität, Anerkennung, Bestätigung und Abwechslung

 – und nicht zuletzt das Ringen um die gleichen Rechte für Mann und Frau.

 Diese turbulente Beziehungskomödie aus den frühen 1980er Jahren hat bis heute nichts an Aktualität und Witz verloren.

 

Dario Fo 

wurde am 24. März 1926 in Sangiano geboren. Er war Theaterautor, Komponist, Bühnenbildner und Schauspieler. 

1997 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Er starb am 13. Oktober 2016 in Mailand.

 

Franca Rame (*

(geboren 18. Juli 1929 in Parabiago; † 29. Mai 2013 in Mailand) war eine italienische Schauspielerin und Autorin. 

Von 2006 bis 2008 Mitglied des italienischen Senats für die Partei Italia dei Valori

Sie lebte und arbeitete seit 1959 mit Dario Fo zusammen.